Die Isle of Skye – ein ganz besonderes Stück Schottland

Wo ist es in Schottland am schönsten? Gute Frage, nächste Frage! Kann man das überhaupt sagen? Nun, fragt man zehn Reisende, wird man wohl zehn unterschiedliche Antworten bekommen. Unsere Favoriten sind die Westküste und die vorgelagerten Inseln, allen voran die Isle of Skye. Die Insel hat ihre ganz besonderen Reize – und das bei jedem Wetter. Bisher waren wir achtmal in Schottland und kein einziges Mal haben wir auf den Besuch der Skye verzichtet.

Vom Sound of Sleat bis zu den Cuillins

Schon bei der Überfahrt über die Skye Bridge empfängt einem das besondere Etwas der Insel. Was das ist, lässt sich nur schwer in Worte fassen, man muss es einfach selbst erlebt haben. Wer mehrere Tage auf der Skye weilt, der sollte sich Zeit nehmen und jede Ecke anschauen. Für den ersten Tag ist der Sound of Sleat eine schöne Station, nicht zu weit zu fahren und herrliche Landschaft, an der Küste mit Blick auf die Inseln Canna, Rum und Eigg. Von Armadale aus kann man sogar die Fähre nach Mallaig nehmen. Da Sleat eine Halbinsel ist, muss man, um in den Norden der Skye zu gelangen, wieder Richtung Broadford.

Dor angekommen, geht es auf der A87 an der Ostküste entlang, ehe man entweder nach Elgol oder etwas weiter nördlich Richtung Glen Brittle abbiegen kann. Von beiden Orten aus hat man die Black Cuillins immer im Blick. Wer gut zu Fuß ist und entsprechendes Schuhwerk dabei hat, kann sich auch auf Wanderschaft begeben. Achtung: Das Wetter kann hier schnell umschlagen, also wetterfeste Kleidung mitnehmen und nur auf befestigten Wegen wandern. Sofern das Wetter mal nicht mitspielt, ist eine Auszeit in dieser friedlichen Landschaft eine Wohltat. Und wem langweilig wird, der kann sich auf dem Smartphone einem kleinen Glückspiel an Spielautomaten widmen. Vielleicht spielt man sich so ein wenig Geld in die Urlaubskasse.

Von Portree bis Dunvegan

Das Küstenstädtchen Portree

Portree ist die größte Stadt auf der Isle of Skye. Ein nettes Küstenstädtchen, das ein ganz besonderes Flair besitzt. Hier lässt es sich gut einen Tag lang aushalten, man kann zu Fuß die Stadt erkunden und natürlich in einem der Lokale leckeren, fangfrischen Lachs essen. Weiter geht es in den Westen der Insel nach Dunvegan. Dort wartet das Castle Dunvegan auf einen Besuch. Der Stammsitz des Clans der MacLeods wurde im 13. Jahrhundert erbaut.

Von Dunvegan aus lohnt sich eine Fahrt über Glendale bis zum Neist Point Lighthouse. Bei gutem Wetter kann man bis zu den Äußeren Hebriden sehen. Aber selbst wenn das Wetter nicht mitspielt, ist der Besuch des Leuchtturms lohnenswert.

Quiraing, Old Man of Storr, Kilt Rock Waterfall

Der Quiraing

Kommen wir nun aber zum nordöstlichen Teil der Insel, der für viele der schönste ist. Vor allem deshalb, weil hier der Quiraing zu finden ist, ein Gebirgszug, dessen Anblick einen vor Ehrfurcht erstarren lässt. Unweit davon ist der Old Man of Storr, eine rund 50 Meter hohe Felsnadel zu finden, und ebenso der Kilt Rock, ein Wasserfall, der im richtigen Winkel betrachtet, wie ein Kilt aussieht.

Es gibt also eine Menge zu sehen, auf der Isle of Skye, was an einem Tag kaum zu schaffen ist. Deshalb: Zeit einplanen und genießen!

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