Das Full Scottish Breakfast - man muss es mögen!

Eigentlich bin ich jemand, der nicht frühstückt. Zumindest zuhause nicht. Anders ist das, wenn ich im Urlaub bin. Zum einen natürlich schon deshalb, weil man das Frühstück ja im Übernachtungspreis mitbezahlt, zum anderen aber auch, weil gerade das schottische Frühstück etwas ganz Besonderes ist. Wenn ich dann also in Schottland weile, dann muss es gleich die ganze Palette sein. Einmal das Full Sottish Breakfast, bitte.

Und das hat es wahrlich in sich. Zuerst kann man wählen, welche Cerealien man möchte. Da gibt es Cornflakes, Smacks oder auch Weetabix, gepresste Briketts, aus Getreide, die man erst einmal eine halbe Stunde in Milch einweichen muss, bevor man sie essen kann. Das war die gesunde Abteilung, nun geht´s ans Eingemachte.

Der zweite Teil besteht aus Rühr- oder Spiegelei, gebackenen, weißen Bohnen, einem gebratenen Würstchen, Pilzen, einer heißen Tomate, gebratenem Schinken, einem Kartoffelpuffer und einer Portion Blutwurst oder wahlweise auch Haggis. Viele verzichten dankender Weise auf diese reichhaltige Auswahl und nehmen stattdessen nur Toast und Marmelade. Aber ich muss sagen: Mir schmeckt es immer wieder! Es ist allerdings mehr als üppig und eigentlich bräuchte man den ganzen Tag nichts mehr zu essen.

Ach ja, wer dann noch Hunger haben sollte, der kann als „Nachtisch“ eine Schüssel Porridge bestellen. Das ist ein Haferbrei, den ich aber lieber weglasse. Es passt ohnehin nichts mehr in den Magen.

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