ÄUßERE HEBRIDEN
Lewis – Harris – North Uist – South Uist – Barra

Die Äußeren Hebriden bestehen aus den Inseln Lewis und Harris im Norden und Uist und Barra im Süden. Nach Uist und Barra kommt man nur durch eine zusätzliche Fährverbindung. Groß sehen die Inseln nicht aus, was dazu verleiten kann, dass man meint, ein Tag würde genügen, um hier alles zu erkunden. Aber wie schon in den meisten Teilen Schottlands, sind auch hier die Entfernungen größer, als sie letztendlich sind, denn die Straßen haben viele Windungen.

Auf die Hauptinseln Lewis und Harris kommt man nur mit der Fähre. Entweder von Ullapool nach Stornoway oder von Uig auf der Isle of Skye nach Tarbert. Letztere Fähre braucht etwa eineinhalb Stunden, um Tarbert zu erreichen. Der Küstenort ist sehr klein, hat kaum Geschäfte, eine Touristeninformation und einige Pubs. Fährt man nun in Richtung Norden weiter, kommt man durch sehr schöne Landschaftsabschnitte, die man mit dem „Festland“ nicht vergleichen kann. Lewis hat seinen eigenen Charme. An Loch Seaforth vorbei gelangt man auf der A859 in gut einer Stunde Fahrtzeit nach Callanish. Hier sollte man einen Abstecher zu den Standing Stones of Callanish machen, die, ebenso wie der „große Bruder“ Stonehenge, den Menschen bis heute noch Rätsel aufgeben. Weiter an der Westküste durch die kleinen Ortschaften Carloway, Gearrannan, Arnol und Barvas, sollte man zwischendurch immer mal innehalten, denn hier kann man wunderschöne Sandstrände entdecken – und vor allem menschenleer. Durch das milde Klima ist auch im Sommer ein Sonnenbad durchaus möglich, wenngleich der Atlantik sehr frisch ist. Ganz im Norden kommt man zum Butt of Lewis, dem nördlichsten Punkt der Insel. Von hier aus hat man, bei klarem Wetter, einen irren Blick über „The Minch“ bis nach Cape Wrath. Etwas weiter südöstlich liegt die Hauptstadt Stornoway. Eine gemütliche Küstenstadt, die zum Bummeln einlädt.

Kommen wir nun zur Isle of Harris. Die beginnt quasi südlich von Tarbert. Eine Straße führt an der Ostküste, eine an der Westküste gen Süden. Im Vergleich zu Lewis ist Harris landschaftlich ganz anders. Von hier kommt auch der berühmte Harris-Tweed, der auf der ganzen Welt verkauft wird. Hier kann man auch die eine oder andere Weberei besichtigen. Ganz im Süden findet man grandiose Sandstrände und kristallklares Wasser. Wenn man es nicht besser wüßte, könnte man meinen, man wäre in der Karibik.

Sehenswerte Orte

  • Stornoway, die Hauptstadt der Äußeren Hebriden
  • Standing Stones of Callanish, der berühmte Steinkreis
  • Butt of Lewis, nördlichstes Ende der Isle of Lewis
  • Westide Bay, kilometerweiter Sandstrand
  • Kisimul Castle, sehenswertes Castle auf der Isle of Barra

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